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Woran Sie einen guten KI-Berater erkennen: 7 Fragen vor der Beauftragung
Seit ChatGPT die Schlagzeilen beherrscht, nennt sich gefühlt jeder zweite Berater „KI-Experte". Viele davon haben beeindruckende Folien – aber noch nie selbst ein Unternehmen geführt, eine Lohnabrechnung verantwortet oder eine Investitionsentscheidung getroffen, die das eigene Geld kostet.
Warum die Auswahl so schwer geworden ist
KI-Beratung ist kein geschützter Beruf. Ein Wochenendkurs, ein Zertifikat aus dem Internet, ein LinkedIn-Profil mit den richtigen Schlagworten – fertig ist der „KI-Experte". Für Sie als Inhaber oder Geschäftsführer ist von außen kaum zu erkennen, wer wirklich etwas kann. Die Folge sehe ich regelmäßig in Erstgesprächen: Betriebe, die für teure Strategie-Workshops bezahlt haben und hinterher genau eine Sache besaßen – eine PowerPoint-Datei.
Dabei ist die Unterscheidung gar nicht so schwer, wenn man die richtigen Fragen stellt. Hier sind die sieben, die ich jedem Unternehmer empfehle – ausdrücklich auch dann, wenn er sie mir selbst stellt.
Die 7 Fragen
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„Haben Sie selbst je ein Unternehmen geführt?"
Wer nie Personalverantwortung, Liquiditätsplanung und Kundendruck erlebt hat, berät aus dem Lehrbuch. KI-Einführung ist aber keine Technik-, sondern eine Unternehmerentscheidung: Was rechnet sich, was können meine Leute stemmen, was passt zu meinen Abläufen? Ich habe selbst fünf Unternehmen gegründet und geführt – und genau deshalb fällt mir diese Frage leicht.
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„Was raten Sie mir NICHT zu tun?"
Ein guter Berater kann Ihnen aus dem Stand sagen, welche KI-Projekte sich für einen Betrieb Ihrer Größe nicht lohnen. Wer auf diese Frage nur Chancen und keine Grenzen nennt, will verkaufen, nicht beraten.
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„Was kostet das – vorab und verbindlich?"
Offene Tagessatz-Vereinbarungen sind ein Fass ohne Boden: Je länger das Projekt, desto besser für den Berater. Bestehen Sie auf einem verbindlichen Festpreis vor der Beauftragung. Wer seinen Aufwand nicht einschätzen kann, kennt sein Handwerk nicht.
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„Verdienen Sie an den Werkzeugen mit, die Sie empfehlen?"
Manche Berater sind in Wahrheit Vertriebspartner bestimmter Software und kassieren Provisionen. Anbieterneutralität ist die Voraussetzung für ehrliche Empfehlungen – das passende Werkzeug für Ihren Betrieb, nicht das lukrativste für den Berater.
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„Arbeiten wir an meinen echten Aufgaben oder an Beispielen?"
Theorie-Schulungen mit Lehrbuch-Beispielen verpuffen. Der Maßstab: Ihre Mitarbeiter üben an Ihren Angeboten, Ihren E-Mails, Ihrer Dokumentation – und nutzen das Gelernte ab dem nächsten Arbeitstag.
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„Wie halten Sie es mit dem Datenschutz?"
Wer bei DSGVO, Betriebsdaten in KI-Tools und Mitarbeiterschulung zur sicheren Nutzung ausweicht oder abwinkt, gefährdet Ihren Betrieb. Datenschutz gehört von Anfang an mitgedacht – nicht als Fußnote am Ende.
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„Mit wem spreche ich in drei Monaten?"
Bei größeren Beratungshäusern verkauft der Senior und liefert der Junior. Klären Sie vorher, wer Ihr Ansprechpartner bleibt – und ob es über das ganze Projekt derselbe Mensch ist.
Warum ich diese Messlatte selbst anlege
Ich bin seit 1997 im Web und seit über 25 Jahren Unternehmer – mit fünf eigenen Gründungen, vom ersten Kundenauftrag bis zur Verantwortung für Mitarbeiter und Zahlen. Jede Investitionsentscheidung, die ich heute empfehle, habe ich in ähnlicher Form selbst treffen müssen: mit eigenem Geld und eigenem Risiko. Deshalb beginnt bei mir jede Zusammenarbeit mit einem kostenlosen Erstgespräch, es gibt einen verbindlichen Festpreis vor der Beauftragung – und wenn sich etwas für Ihren Betrieb nicht lohnt, sage ich es Ihnen. Auch wenn mich das einen Auftrag kostet.
Wie meine KI-Beratung für den Mittelstand konkret abläuft, lesen Sie hier – oder Sie stellen mir die sieben Fragen einfach persönlich.